Auf nach Bukarest!

Auf nach Bukarest!

Hinweis: Die Links hinter den Ortsangaben führen jeweils zu den entsprechenden Kartenangaben bei Google Maps, Bzw. Websites der Orte.

Da Silvias Schwester mal wieder nach Bukarest musste “Durfte” ich wieder mal fahren…
Am Samstag 29.5 ging die Fahrt um ca. 10 Uhr los! 360 Km lagen vor uns. Uns heißt in diesem Falle: Silvia, ihre Schwester inklusive Katze(!) und meine Wenigkeit.
Die Katze führte wie ich erst in Bukarest erfuhr schon einmal dazu, dass die Tochter aus einer Wohnung “flog” weil Tierhaltung dort verboten war und Ihre Mutter mit Katze dort war… Wie doof muss man sein, dies dann gleich nochmals so zu machen?
Nun aber zur Reise:
Das Navi führte uns eine etwas ungewöhnliche Strecke, ab Buzau über kleinere Straßen erst mal Richtung Ploiesti, dann ab Mizil über zum Teil wirklich kleine Strassen zur A3 bei Lacu Turcului.
Dort wollten wir dann etwas essen, da jedoch im Popasul Voievozilor gerade Hochzeitsfeiern stattfanden, beschlossen wir ins unweit gelegene Snagov zu fahren.
Dort genossen wir dann bei Livemusik ein ausgiebiges Mittagessen im Restaurant Grădina Vlahiia (Naja, “Nachmitagsessen ist korrekter!).
Frisch gestärkt ging es dann weiter in Richtung Bukarest. Im Kreisel vor der Autobahnauffahrt war ich allerdings kurz abgelenkt und prompt landeten wir auf der Einfahrt in Richtung Ploiesti…
Da half alles Fluchen nichts, ich musste in den “sauren Apfel beißen” und die rund 27Km zur nächsten Ausfahrt und zurück auf mich nehmen!
Was interessant ist: Auf der A3 gibt es viele Rastplätze, welche auch gut angeschrieben sind, jedoch bis anhin nicht fertiggestellt! Will heißen, dass da das Schild steht, mit Piktogrammen zu Parkplatz, WC etc, die Einfahrt zum Rastplatz jedoch gesperrt ist und der Rastplatz (in den meisten Fällen) noch eine Baustelle ist (In einigen Fällen wurde noch nicht mal mit bauen begonnen…).

In Bukarest angekommen brachten wir Silvias Schwester auf direktem Weg zu deren Tochter und begaben uns dann ins Hotel Park Inn by Radissson, der günstigen Variante des Radisson Blue Hotels.

Im Innenhof des Hotels:

Das Hotel ist sauber, ruhig, modern eingerichtet und mit 300 Leu (ca. 65 Euro) für das Doppelzimmer auch noch bezahlbar.

Sonntag “früh” wollten wir die Macca – Vilacrosse Passage – eine der ältesten “shopping – Malls” besichtigen.
Dieses Vorhaben erwies sich als schwieriger als gedacht, da Bukarest am Sonntag die Altstadt absperrt und zur Fußgängerzone macht.
Trotz allem erreichten wir die Passage, welche wirklich schön ist, jedoch mittlerweile hauptsächlich aus Kneipen und nur noch wenigen Läden besteht:


Da die anderen Seiten des Gebäudes eingerüstet sind, ergaben sich von dort leider keine Bilder…
Anschließend schlenderten wir noch etwas durch die umliegenden Gassen und entdeckten auch noch einige schöne und interessante Dinge:

Irgendwann war es dann so weit, dass wir Silvias Schwester und deren Tochter abholen mussten. Wir gingen dann gemeinsam essen um anschliessend die Rückreise anzutreten.
Diesmal führte das Navi uns über die etwas längere aber deutlich schnellere Route zurück.
So konnte ich feststellen, dass es bei Bacau mittlerweile 14 Km Autobahn gibt, welche die Stadt umfahren! Der einzige Nachteil ist, dass sich die Reise so um 20 Km verlängert,da die Route über Roman führt, die Reisezeit hingegen dank der guten Strassen eher etwas kürzer ist!
Auf dieser Autobahn ging nebenbei die Reserveleuchte des Opels an… Ich schaffte erstaunlicherweise die 80 Km bis Piatra Neamt trotzdem und füllte dort an der Tanke dann 51,5 Liter Benzin in den 50 Liter Tank des Opels 😀
DAS Risiko konnte ich eingehen, da ich im Kofferraum einen 10 Liter Reservekanister habe…
Fazit:
Ich mag Grossstädte nicht, vor Allem Bukarest ist einfach ein riesen “Moloch”. Allerdings habe ich dieses mal auch einige schöne Ecken gefunden was alles wieder etwas relativiert…

1
0

30 lange Stunden

30 lange Stunden

Freitag morgen, zehn Uhr. Die Reise geht los!
Erst nach Schömberg, südlich von Pforzheim, wo ich einem Bekannten ein “Wrapping-Tool” bringen durfte.

Wrapping Tool

Wrapping Tool

Dieser “Stift” dient dazu Drähte auf einen Pin aufzuwickeln, um Patches für zum Beispiel Datenleitungen herzustellen.
Anschließend ging es ab in den Stau auf der Autobahn…
Die Fahrt verlief bis auf zwei Zwischenfälle ruhig:
Der Erste:

Der Zweite:

Im Video sieht dies wegen des Weitwinkelobjektives viel harmloser aus als es tatsächlich war…
Der Fahrer hinter mir hat sich bei dem Vorfall mit dem LKW jedenfalls so aufgeregt, dass er mit Lichthupe beinahe nicht mehr aufhören wollte und dann wohl noch die Meinung “Gehustet” hat. Jedenfalls fuhr er noch ein gutes Stück auf Höhe der Fahrerkabine des LKW…

Viele Kilometer und Stunden später stand ich dann an der Rumänischen Grenze. Es war sechs Uhr dreißig deutscher Zeit und ich sollte mich noch weitere eineinhalb Stunden dort verweilen.
Um kurz nach acht Uhr war es dann soweit: Weder der negative Coronatest, noch mein Abfahrtsort interessierten, sondern die Tatsache, dass ich am Sonntag geimpft werde öffnete den Schlagbaum!
Corona ist es auch zu verdanken, dass ich wieder über Satu Mare einreiste, da Ungarn noch immer “Humanitäre Korridore” vorschreibt, also Transitrouten die nicht verlassen werden dürfen…
In Rumänien traf ich dann die etwas ungeschickte Entscheidung nach meinem Navi zu fahren. Dies führte dazu, dass ich über kleine Strassen geführt wurde und so um einiges länger unterwegs war als nötig! (Hier die Route die ich fuhr: Klick)
Das Wetter war allerdings perfekt und mit bis zu 25° Grad auch angenehm warm, so, dass ich im offenen Cabriolet durch die Berge “Cruisen” konnte.
In Poiana Largului wurde ich dann noch von der Polizei kontrolliert, konnte meine Fahrt aber unbehelligt fortsetzen.
Am Samstag, um 16:30 Uhr deutscher Zeit war ich dann endlich am Ziel in Piatra Neamt.
Wie es dort weitergeht, kommt im nächsten Post…

1
0

Zurück nach Deutschland

Nun war es also wieder mal soweit: Ich durfte nach Deutschland reisen!
Freitag Nachmittags ging es los. Von Piatra Neamt, erst mal nach Botoş, wo ich bei Robert welcher dort den Camping “Zur deutschen Eiche” betreibt übernachtete.
Der Camping ist relativ klein, aber gut ausgestattet, mit mehreren Campinghütten, sauberem Sanitärtrakt sowie einer Pension mit einem kleinen Restaurant.


Nach einer ruhigen Nacht in einer der gut beheizten Campinghütten ging es um ca. neun Uhr weiter.
Erst stand die Reise über den ca. 50Km langen und 1416 Meter hohen Prislop Pass an.
Die Strasse war gut, allerdings teilweise Schneebedeckt und auf der Passhöhe herrschte dicker Nebel, mit Sichtweiten deutlich unter 50 Metern…

Anschliessend ging es ins Wasertal, nach Vișeu de Sus, wo bekanntlich die Wassertalbahn ist.
Dort musste ich natürlich einen “Abstecher” zum Bahnhof machen um einige Bilder der Museumsbahn zu “schiessen”…

Da noch immer 1700Km bis zu meinem nächsten Bett vor mir lagen, hielt ich mich dort nicht lange auf und fuhr weiter nach Săpânța, wo sich der “Fröhliche Friedhof” befindet.
Natürlich gab es auch dort einen kurzen Zwischenstop, fünf Lei später war ich drinnen, machte einige Bilder und fuhr weiter:

Nun ging es weiter in Richtung Ungarischer Grenze.
50Km vorher musste ich nochmals tanken und eine knappe Stunde nach dem Tanken stand ich auch schon in der Schlange um die Ungarische sowie die Österreichische Vignette zu kaufen.
Etwa eine halbe Stunde später stand ich dann auch vor dem “Kapeuschen” des Rumänischen Grenzers, welcher meinen Reisepass kurz anschaute und mir eine gute Reise wünschte. Fünf Meter weiter dann der Ungarische Grenzer, ein kleiner freundlicher Smalltalk, ein Aufkleber mit “only forTransit” und weiter ging die Reise.

Transit

Transit

Nun ging es wegen Covid nonstop bis kurz vor der der Österreichischen Grenze wo ich auf der letzten mit “Transit” gekennzeichneten Tankstelle nochmals den Tank füllen konnte. – In Ungarn sind die meisten Tankstellen auf der Autobahn den einheimischen vorbehalten und mit einem roten Schild “NO TRANSIT” beschildert. Die “Transittankstellen” sind allerdings in Abständen die wohl jedes Fahrzeug schafft. Das verlassen der Autobahn ist verboten für Transitfahrzeuge.
Es war schon dunkel, als ich an der Österreichischen Grenze, wieder nach ca. einer halben Stunde Wartezeit bei einem mürrischen Grenzbeamten vorfuhr. Ich sagte “Guten Abend” und streckte ihm den Pass hin, welchen er genau anschaute und fragte wo das Reiseziel sei. Als ich Deutschland sagte streckte er mir wortlos meinen Pass hin und ich konnte weiterfahren. Auf mein “Schönen Abend noch” kam, wie bei der Begrüssung auch wieder keine Antwort…
Ohne Probleme fuhr ich nun durch Österreich, bis nach Passau und reiste ohne anhalten zu müssen in Deutschland ein!
Einige Kilometer Später kam eine Kontrollstelle, an welcher ich jedoch durchgewunken wurde…
Um ca. fünf Uhr dreissig deutscher Zeit war ich dann in Düsseldorf, wo ich hin musste um meinen Wohnwagen wegen des drohenden Hochwassers umzustellen.
Dort wollte ich mich erst mal schlafen legen, was allerdings schwierig war, da jemand den Inhalt meiner Gasflasche “ausgeliehen” hatte (Vermutlich jemand vom Platz, dem das Gas ausging und seine leere Flasche gegen meine volle, die ich extra vor Abreise noch gekauft habe, getauscht hat!).
Um neun Uhr brachte dann mein Nachbar eine volle Flasche und so konnte ich dann doch noch ein paar Stunden in wohliger Wärme schlafen…
Am Nachmittag wurde dann der Wohnwagen abgebaut und um ca. 18:00 war ich unterwegs in Richtung Freiburg wo ich um ca. 22:30 ankam.
Natürlich hatte ich dort auch kein Gas, was aber mit dem dortigen Nachbarn abgesprochen war und so war ich gegen Mitternacht im Bett und konnte endlich schlafen…

1
0

Die Rückreise – Teil 2

Die Rückreise – Teil 2 – Galați

Sonntag Morgen.
Wie üblich begann der Tag, nach einem Kaffee, mit warten darauf, dass die Mädels alle Reisebereit sind.
Silvias Schwester wollte eigentlich in die “Catedrala arhiepiscopală din Galați*” – Erzbischofskathedrale, zur Sonntagsmesse, aber der Zeitplan war schon längst im Eimer…
*Link über Google translate, leider konnte ich nichts (brauchbares) auf deutsch finden.
Weiterlesen

0
0

Die Rückreise.

Die Rückreise.

Am Samstag, 21.9.2019 war es leider soweit!
Wir mussten die Rückreise antreten…
Erst mal mussten wir noch nach Girov auf den Friedhof.
Die Rumänen haben ja bekanntlich einen etwas anderen Totenkult als die Westlichen Länder.
Nun war die Beschriftung des Grabes von Silvias Eltern nichtmehr da und somit musste eine neue hin!
Dies wurde mit zwei Gravierten Kunststofftafeln verwirklicht! Weiterlesen

0
0

Quick Roadtrip nach Rumänien

Quick Roadtrip nach Rumänien

Eine Reise.
Los gings!
Am Freitag Nachmittag noch das Auto beladen, als letztes noch die Kühlbox, mit Gefrier- und Kühlgut und los ging es.
Um 17:30 war ich unterwegs.
Durch Düsseldorf ging es erstaunlich zügig und so war ich bald auf der A3 Richtung Süden. Weiterlesen

0
0

Also sprach Zarathustra

Also sprach Zarathustra

Wer kennt es nicht? Der Titel der Buches des deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche.
(Untertitel: Ein Buch für Alle und Keinen)
Wer oder was ist aber dieser Zarathustra in Wirklichkeit?
Zarathustra (avestisch Zaraθuštra) bzw. Zoroaster (griechisch Ζωροάστρης Zōroástrēs), genannt auch Zarathustra Spitama, war ein iranischer Priester (Zaotar) und Philosoph, ca. 1000 bis 2000 Jahre vor Christus. Weiterlesen

0
0