Es ist soweit

Es ist soweit

Nach zwei Jahren und sieben Monaten in Düsseldorf / Rumänien (Homeoffice in Folge Corona) geht mein Vertrag wieder mal zu Ende!
Somit ist auch wieder mal ein Umzug angesagt: Der Wohnwagen in Düsseldorf soll nach Rumänien transportiert werden!
Da Toyota wieder mal nicht Einsatzfähig ist, musste ein Auto her das genügend Kapazität hat um den Wohnwagen auszuräumen und noch einen Anhänger zu ziehen!
Fündig wurde ich bei einem Opel Combo, 2010, mit viiiielen Kilometern und einem Riss in der Windschutzscheibe.
Der TÜV war noch bis Ende Februar, also konnte ich das Auto direkt anmelden.
Mittlerweile ist das meiste “Material” aus dem Wohnwagen schon in Freiburg und Rumänien, heute wurde die Frontscheibe des Opels getauscht (100 Euro) am Montag wird noch der Zahnriemen getauscht und dann geht es wieder zurück nach Deutschland.
Die Fahrt von Düsseldorf hierher verlief diesmal relativ ruhig. Ich wurde zwar zwei mal geblitzt, In der Nacht in Ungarn verlor ich mein beifahrerseitiges Spiegelglas aber ansonsten gab es keinerlei Schwierigkeiten mit irgendwelchen “Falschen Polizisten”, Grenzen etc! Die Deutsch Österreichische Grenze ist besetzt, man wird aber durchgewunken, Die Österreichisch Ungarische Grenze auch besetzt, aber man bekommt nur einen Aufkleber “Transit only” und die Ungarisch Rumänische Grenze war auch kein Problem, musste nur Fahrzeugschein zeigen und angeben woher ich kam.
Die Reise ging diesmal wieder zu Robert, welcher Nitritpökelsalz und Feinsalz benötigte, diesmal auf einer leicht anderen Route aber wieder über zwei Karpatenpässe, bei bis zu minus achteinhalb Grad Celsius, auf schneebedeckten Strassen.
Wie bereits beschrieben: Problemlose Fahrt und so gab es dann bei Robert Kaffee und um ca. 13:00 deutscher Zeit war ich in Piatra Neamt!
Nun bin ich wieder mal auf Arbeitssuche, bin aber zuversichtlich, dass ich bald wieder was habe…
Wie es diese Tage hier in Rumänien so lief, kommt im nächsten Beitrag…
Allerdings: Noch ein paar Bilder:

0
0

Zurück nach Deutschland

Nun war es also wieder mal soweit: Ich durfte nach Deutschland reisen!
Freitag Nachmittags ging es los. Von Piatra Neamt, erst mal nach Botoş, wo ich bei Robert welcher dort den Camping “Zur deutschen Eiche” betreibt übernachtete.
Der Camping ist relativ klein, aber gut ausgestattet, mit mehreren Campinghütten, sauberem Sanitärtrakt sowie einer Pension mit einem kleinen Restaurant.


Nach einer ruhigen Nacht in einer der gut beheizten Campinghütten ging es um ca. neun Uhr weiter.
Erst stand die Reise über den ca. 50Km langen und 1416 Meter hohen Prislop Pass an.
Die Strasse war gut, allerdings teilweise Schneebedeckt und auf der Passhöhe herrschte dicker Nebel, mit Sichtweiten deutlich unter 50 Metern…

Anschliessend ging es ins Wasertal, nach Vișeu de Sus, wo bekanntlich die Wassertalbahn ist.
Dort musste ich natürlich einen “Abstecher” zum Bahnhof machen um einige Bilder der Museumsbahn zu “schiessen”…

Da noch immer 1700Km bis zu meinem nächsten Bett vor mir lagen, hielt ich mich dort nicht lange auf und fuhr weiter nach Săpânța, wo sich der “Fröhliche Friedhof” befindet.
Natürlich gab es auch dort einen kurzen Zwischenstop, fünf Lei später war ich drinnen, machte einige Bilder und fuhr weiter:

Nun ging es weiter in Richtung Ungarischer Grenze.
50Km vorher musste ich nochmals tanken und eine knappe Stunde nach dem Tanken stand ich auch schon in der Schlange um die Ungarische sowie die Österreichische Vignette zu kaufen.
Etwa eine halbe Stunde später stand ich dann auch vor dem “Kapeuschen” des Rumänischen Grenzers, welcher meinen Reisepass kurz anschaute und mir eine gute Reise wünschte. Fünf Meter weiter dann der Ungarische Grenzer, ein kleiner freundlicher Smalltalk, ein Aufkleber mit “only forTransit” und weiter ging die Reise.

Transit

Transit

Nun ging es wegen Covid nonstop bis kurz vor der der Österreichischen Grenze wo ich auf der letzten mit “Transit” gekennzeichneten Tankstelle nochmals den Tank füllen konnte. – In Ungarn sind die meisten Tankstellen auf der Autobahn den einheimischen vorbehalten und mit einem roten Schild “NO TRANSIT” beschildert. Die “Transittankstellen” sind allerdings in Abständen die wohl jedes Fahrzeug schafft. Das verlassen der Autobahn ist verboten für Transitfahrzeuge.
Es war schon dunkel, als ich an der Österreichischen Grenze, wieder nach ca. einer halben Stunde Wartezeit bei einem mürrischen Grenzbeamten vorfuhr. Ich sagte “Guten Abend” und streckte ihm den Pass hin, welchen er genau anschaute und fragte wo das Reiseziel sei. Als ich Deutschland sagte streckte er mir wortlos meinen Pass hin und ich konnte weiterfahren. Auf mein “Schönen Abend noch” kam, wie bei der Begrüssung auch wieder keine Antwort…
Ohne Probleme fuhr ich nun durch Österreich, bis nach Passau und reiste ohne anhalten zu müssen in Deutschland ein!
Einige Kilometer Später kam eine Kontrollstelle, an welcher ich jedoch durchgewunken wurde…
Um ca. fünf Uhr dreissig deutscher Zeit war ich dann in Düsseldorf, wo ich hin musste um meinen Wohnwagen wegen des drohenden Hochwassers umzustellen.
Dort wollte ich mich erst mal schlafen legen, was allerdings schwierig war, da jemand den Inhalt meiner Gasflasche “ausgeliehen” hatte (Vermutlich jemand vom Platz, dem das Gas ausging und seine leere Flasche gegen meine volle, die ich extra vor Abreise noch gekauft habe, getauscht hat!).
Um neun Uhr brachte dann mein Nachbar eine volle Flasche und so konnte ich dann doch noch ein paar Stunden in wohliger Wärme schlafen…
Am Nachmittag wurde dann der Wohnwagen abgebaut und um ca. 18:00 war ich unterwegs in Richtung Freiburg wo ich um ca. 22:30 ankam.
Natürlich hatte ich dort auch kein Gas, was aber mit dem dortigen Nachbarn abgesprochen war und so war ich gegen Mitternacht im Bett und konnte endlich schlafen…

1
0

Homeoffice…

…und was so alles schief gehen kann…

Wie Ihr wisst, bin ich ja seit anfangs März hier in Rumänien.
Anfangs für Urlaub gekommen, zwang mich der Lockdown erst mal hier zu bleiben. Später schlossen in Folge Corona die Büros in Deutschland und so richtete ich mir mein “Homeoffice hier ein:

Homeoffice

Mein Arbeitsplatz


So sieht also meine Homeoffice – Ecke aus! Weiterlesen

0
0

Ich bin “Der Auserwählte”

XY selected you for new Project

(XY steht für eine Agentur)
Eine Mail mit diesem Titel erreichte mich heute von einer bekannten Agentur. Der Inhalt war dann folgender:
” Greetings,

We are delivering a NOC Service for a well established German Customer, we are looking for the right team and long term employment offer.

If you are confident German speaker, eager to be apart of an established growing new NOC, contact us at the soonest

I really look forward to speaking with you.

Kindest regards,

XX YY
Talent Acquisition Manager ”

Übersetzt heisst das:

XY hat Sie für ein neues Projekt ausgewählt

“Grüße,

Wir liefern einen NOC-Service für einen etablierten deutschen Kunden, wir suchen das richtige Team und ein langfristiges Stellenangebot.

Wenn Sie zuversichtlich sind, Deutsch zu sprechen und sich von einem etablierten, wachsenden neuen NOC trennen zu wollen, kontaktieren Sie uns so bald wie möglich

Ich freue mich sehr darauf, mit Ihnen zu sprechen.

Herzliche Grüße,

XX >>
Talent Acquisition Manager”

Die suchen da also ein Team sowie ein langfristiges Stellenangebot. (Viel Glück, vor allem beim finden des langfristigen Stellenangebotes!)
Des Weiteren bin ich ziemlich zuversichtlich deutsch sprechen zu können, allerdings ist mir nicht klar weshalb ich mich von einem NOC Team trennen soll, ich gehöre ja keinem an…

Diese Person die diese Mail geschrieben hat nennt sich “Talent Acquisition Manager”, scheint jedoch selber relativ untalentiert…

Fazit:
Ich weis jetzt, dass ich auserwählt wurde in einem NOC Team zu arbeiten und dass es sich wohl um eine längerfristige Position handelt.(ein Monat mit Verlängerung?)
NOC ist eigentlich ein guter (Büro) Job, allerdings normalerweise in Dreischicht, was mir persönlich nicht besonders zusagt.
Ausserdem bin ich ja noch mindestens bis Aprill in einem Vertrag, informierte diese Agentur sogar schon darüber!
Zu guter Letzt: Solch reisserische Titel lösen bei mir eher eine Abneigung aus, habe ich ja scheinbar auf diese Art schon mindestens 100 mal irgendwelche Jackpots geknackt und Reisen gewonnen…

…Manchmal frage ich mich, wie verzweifelt solche Talent Acquisition Manager sein müssen…

0
0

Ohne Licht kein Schatten!

Ohne Licht kein Schatten

Im Umkehrschluss: Dort wo Schatten sind muss auch Licht sein!
Genau so ist eigentlich meine Einstellung:
Im Leben gibt es Hochs und Tiefs. Wenn Du nun in einem „Tal” (Tief) bist, gibt es immer mehrere Möglichkeiten:
– Resignieren, sich hinsetzen und erstarren (die schlechteste von allen Möglichkeiten!)
– Kämpfen, die steile Wand des Tales erklimmen und wieder oben auf dem Berg stehen.(die anstrengenste von allen Möglichkeiten!
– Dem Tal folgen, irgendwann wird es weiter und grösser, neue Möglichkeiten und Wege eröffnen sich und irgendwann findest Du eine Seilbahn, welche Dich ganz bequem auf den Berg führt (Meine bevorzugte Methode 🙂 ) Weiterlesen

0
0

Homeoffice und Ausgehbeschränkungen

Homeoffice und Ausgehbeschränkungen

seit Wochen sitze ich nun hauptsächlich zu Hause. Raus darf ich nur aus wichtigen Gründen (Einkauf, Arbeit, begrenzt Sport oder Haustiere etc…) Jedesmal muss ein “Passierschein”(Declaratie proprie raspundere) ausgefüllt und mitgeführt werden. Weiterlesen

0
0

Der erste (Sonn-)Tag in Piatra Neamt

Der erste (Sonn-)Tag in Piatra Neamt

Nach einer sehr unruhigen Nacht vom Samstag auf den Sonntag,- infolge der unterwegs gerauchten Zigarettenmenge wachte ich mehrfach hustend auf, stand ich am Sonntag um ca. acht Uhr auf.
Erstmal musste ich den Boiler untersuchen. Wir haben kein Warmwasser mehr, das Teil heizt nicht!
Der Fehler lag im Thermostat! Dieser sass fest und somit schaltet das Teil nicht mehr!
Anschliessend ging es mit Silvia und Ihrer Schwester auf den Markt.
Ich wollte Pfifferlinge kaufen, fand aber keine…
Die neue Markthalle ist allerdings schön geworden, in drei “Abteilungen: Gemüse / Fleisch / Fisch unterteilt und relativ geräumig. Weiterlesen

0
0