Eine Rundreise.

Eine Rundreise.

Ein Freund der eine Firma für “Fose septice” hat, brauchte am 21. September 2021 dringendst einen Fahrer. Also bin ich eingesprungen. Das Auto: Ein Sprinter (Autotransporter), die Ladung: zwei dieser “Fossen”…
Zuerst von Piatra Neamt nach Brasov,Genau genommen in die Gemeinde Codlea. Dort durften wir das erste Fass abladen. Weiterlesen

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Auf nach Bukarest!

Auf nach Bukarest!

Hinweis: Die Links hinter den Ortsangaben führen jeweils zu den entsprechenden Kartenangaben bei Google Maps, Bzw. Websites der Orte.

Da Silvias Schwester mal wieder nach Bukarest musste “Durfte” ich wieder mal fahren…
Am Samstag 29.5 ging die Fahrt um ca. 10 Uhr los! 360 Km lagen vor uns. Uns heißt in diesem Falle: Silvia, ihre Schwester inklusive Katze(!) und meine Wenigkeit.
Die Katze führte wie ich erst in Bukarest erfuhr schon einmal dazu, dass die Tochter aus einer Wohnung “flog” weil Tierhaltung dort verboten war und Ihre Mutter mit Katze dort war… Wie doof muss man sein, dies dann gleich nochmals so zu machen?
Nun aber zur Reise:
Das Navi führte uns eine etwas ungewöhnliche Strecke, ab Buzau über kleinere Straßen erst mal Richtung Ploiesti, dann ab Mizil über zum Teil wirklich kleine Strassen zur A3 bei Lacu Turcului.
Dort wollten wir dann etwas essen, da jedoch im Popasul Voievozilor gerade Hochzeitsfeiern stattfanden, beschlossen wir ins unweit gelegene Snagov zu fahren.
Dort genossen wir dann bei Livemusik ein ausgiebiges Mittagessen im Restaurant Grădina Vlahiia (Naja, “Nachmitagsessen ist korrekter!).
Frisch gestärkt ging es dann weiter in Richtung Bukarest. Im Kreisel vor der Autobahnauffahrt war ich allerdings kurz abgelenkt und prompt landeten wir auf der Einfahrt in Richtung Ploiesti…
Da half alles Fluchen nichts, ich musste in den “sauren Apfel beißen” und die rund 27Km zur nächsten Ausfahrt und zurück auf mich nehmen!
Was interessant ist: Auf der A3 gibt es viele Rastplätze, welche auch gut angeschrieben sind, jedoch bis anhin nicht fertiggestellt! Will heißen, dass da das Schild steht, mit Piktogrammen zu Parkplatz, WC etc, die Einfahrt zum Rastplatz jedoch gesperrt ist und der Rastplatz (in den meisten Fällen) noch eine Baustelle ist (In einigen Fällen wurde noch nicht mal mit bauen begonnen…).

In Bukarest angekommen brachten wir Silvias Schwester auf direktem Weg zu deren Tochter und begaben uns dann ins Hotel Park Inn by Radissson, der günstigen Variante des Radisson Blue Hotels.

Im Innenhof des Hotels:

Das Hotel ist sauber, ruhig, modern eingerichtet und mit 300 Leu (ca. 65 Euro) für das Doppelzimmer auch noch bezahlbar.

Sonntag “früh” wollten wir die Macca – Vilacrosse Passage – eine der ältesten “shopping – Malls” besichtigen.
Dieses Vorhaben erwies sich als schwieriger als gedacht, da Bukarest am Sonntag die Altstadt absperrt und zur Fußgängerzone macht.
Trotz allem erreichten wir die Passage, welche wirklich schön ist, jedoch mittlerweile hauptsächlich aus Kneipen und nur noch wenigen Läden besteht:


Da die anderen Seiten des Gebäudes eingerüstet sind, ergaben sich von dort leider keine Bilder…
Anschließend schlenderten wir noch etwas durch die umliegenden Gassen und entdeckten auch noch einige schöne und interessante Dinge:

Irgendwann war es dann so weit, dass wir Silvias Schwester und deren Tochter abholen mussten. Wir gingen dann gemeinsam essen um anschliessend die Rückreise anzutreten.
Diesmal führte das Navi uns über die etwas längere aber deutlich schnellere Route zurück.
So konnte ich feststellen, dass es bei Bacau mittlerweile 14 Km Autobahn gibt, welche die Stadt umfahren! Der einzige Nachteil ist, dass sich die Reise so um 20 Km verlängert,da die Route über Roman führt, die Reisezeit hingegen dank der guten Strassen eher etwas kürzer ist!
Auf dieser Autobahn ging nebenbei die Reserveleuchte des Opels an… Ich schaffte erstaunlicherweise die 80 Km bis Piatra Neamt trotzdem und füllte dort an der Tanke dann 51,5 Liter Benzin in den 50 Liter Tank des Opels 😀
DAS Risiko konnte ich eingehen, da ich im Kofferraum einen 10 Liter Reservekanister habe…
Fazit:
Ich mag Grossstädte nicht, vor Allem Bukarest ist einfach ein riesen “Moloch”. Allerdings habe ich dieses mal auch einige schöne Ecken gefunden was alles wieder etwas relativiert…

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Zurück nach Deutschland

Nun war es also wieder mal soweit: Ich durfte nach Deutschland reisen!
Freitag Nachmittags ging es los. Von Piatra Neamt, erst mal nach Botoş, wo ich bei Robert welcher dort den Camping “Zur deutschen Eiche” betreibt übernachtete.
Der Camping ist relativ klein, aber gut ausgestattet, mit mehreren Campinghütten, sauberem Sanitärtrakt sowie einer Pension mit einem kleinen Restaurant.


Nach einer ruhigen Nacht in einer der gut beheizten Campinghütten ging es um ca. neun Uhr weiter.
Erst stand die Reise über den ca. 50Km langen und 1416 Meter hohen Prislop Pass an.
Die Strasse war gut, allerdings teilweise Schneebedeckt und auf der Passhöhe herrschte dicker Nebel, mit Sichtweiten deutlich unter 50 Metern…

Anschliessend ging es ins Wasertal, nach Vișeu de Sus, wo bekanntlich die Wassertalbahn ist.
Dort musste ich natürlich einen “Abstecher” zum Bahnhof machen um einige Bilder der Museumsbahn zu “schiessen”…

Da noch immer 1700Km bis zu meinem nächsten Bett vor mir lagen, hielt ich mich dort nicht lange auf und fuhr weiter nach Săpânța, wo sich der “Fröhliche Friedhof” befindet.
Natürlich gab es auch dort einen kurzen Zwischenstop, fünf Lei später war ich drinnen, machte einige Bilder und fuhr weiter:

Nun ging es weiter in Richtung Ungarischer Grenze.
50Km vorher musste ich nochmals tanken und eine knappe Stunde nach dem Tanken stand ich auch schon in der Schlange um die Ungarische sowie die Österreichische Vignette zu kaufen.
Etwa eine halbe Stunde später stand ich dann auch vor dem “Kapeuschen” des Rumänischen Grenzers, welcher meinen Reisepass kurz anschaute und mir eine gute Reise wünschte. Fünf Meter weiter dann der Ungarische Grenzer, ein kleiner freundlicher Smalltalk, ein Aufkleber mit “only forTransit” und weiter ging die Reise.

Transit

Transit

Nun ging es wegen Covid nonstop bis kurz vor der der Österreichischen Grenze wo ich auf der letzten mit “Transit” gekennzeichneten Tankstelle nochmals den Tank füllen konnte. – In Ungarn sind die meisten Tankstellen auf der Autobahn den einheimischen vorbehalten und mit einem roten Schild “NO TRANSIT” beschildert. Die “Transittankstellen” sind allerdings in Abständen die wohl jedes Fahrzeug schafft. Das verlassen der Autobahn ist verboten für Transitfahrzeuge.
Es war schon dunkel, als ich an der Österreichischen Grenze, wieder nach ca. einer halben Stunde Wartezeit bei einem mürrischen Grenzbeamten vorfuhr. Ich sagte “Guten Abend” und streckte ihm den Pass hin, welchen er genau anschaute und fragte wo das Reiseziel sei. Als ich Deutschland sagte streckte er mir wortlos meinen Pass hin und ich konnte weiterfahren. Auf mein “Schönen Abend noch” kam, wie bei der Begrüssung auch wieder keine Antwort…
Ohne Probleme fuhr ich nun durch Österreich, bis nach Passau und reiste ohne anhalten zu müssen in Deutschland ein!
Einige Kilometer Später kam eine Kontrollstelle, an welcher ich jedoch durchgewunken wurde…
Um ca. fünf Uhr dreissig deutscher Zeit war ich dann in Düsseldorf, wo ich hin musste um meinen Wohnwagen wegen des drohenden Hochwassers umzustellen.
Dort wollte ich mich erst mal schlafen legen, was allerdings schwierig war, da jemand den Inhalt meiner Gasflasche “ausgeliehen” hatte (Vermutlich jemand vom Platz, dem das Gas ausging und seine leere Flasche gegen meine volle, die ich extra vor Abreise noch gekauft habe, getauscht hat!).
Um neun Uhr brachte dann mein Nachbar eine volle Flasche und so konnte ich dann doch noch ein paar Stunden in wohliger Wärme schlafen…
Am Nachmittag wurde dann der Wohnwagen abgebaut und um ca. 18:00 war ich unterwegs in Richtung Freiburg wo ich um ca. 22:30 ankam.
Natürlich hatte ich dort auch kein Gas, was aber mit dem dortigen Nachbarn abgesprochen war und so war ich gegen Mitternacht im Bett und konnte endlich schlafen…

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Iași

Azi, die Tochter der Schwester meiner Frau musste nach Iași.
Iași ist ca. 130 Km von uns entfernt, die einzige öffentliche Verbindung ist mit dem “Microbus“, und kostet 40 Lei pro Strecke!
Am 14.10 ist in Iasi jeweils das Fest/die Messe zu Ehren der Heiligen Parascheva. Normalerweise pilgern da die Gläubigen dann aus ganz Rumänien nach Iasi um an der Messe teilzunehmen.
In Folge von Corona durften jedoch dieses Mal nur Einwohner von Iasi teilnehmen, auswärtigen wurde der Zutritt zur Mitropolie verwehrt, was zu heftigen Demonstrationen führte! Die Leute demonstrierten dichtgedrängt und ohne Masken!… Weiterlesen

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Salina Turda

Salina Turda

In einem Dokument einer ungarischen Kanzlei aus dem Jahr 1075 wurde erstmals die Burg Turda als Zollstelle der Salzbergwerke und des Salzabbaus in Turda erwähnt.
1690 begannen unter Habsburger Herrschaft die Arbeiten am heutigen Bergwerk.
1932 wurde der Salzabbau eingestellt. Weiterlesen

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Der Tag in Marișel

Der Tag in Marișel

Sebastian´s Haus

Sebastian´s Haus

Am Morgen erwartete uns schönster Sonnenschein und angenehme Temperaturen. So tranken wir erst mal Kaffee auf der Terrasse von Sebastian´s Häuschen.
Nach dem Kaffee zeigte mir Sebastian noch andere Gebäude auf seinem absolut idyllischen Grundstück, als auch schon Felix anrief, welcher mit den Mädels auf dem Weg zu Vasile war. Weiterlesen

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Bazilica Adormirea Maicii Domnului

Bazilica Adormirea Maicii Domnului

Ein paar Details aus dem rumänischen Wikipedia:
Die Basilika Mariä Himmelfahrt in Cacica ist eine römisch-katholische Kirche, die 1904 von der polnischen Gemeinde im Dorf Cacica erbaut wurde. Im Jahr 2000 verlieh Papst Johannes Paul II. Dieser Kirche den Titel der kleinen Basilika , als er die Bedeutung der Marienpilgerfahrten zu dieser Kirche erkannte.
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Salina Cacica

Salina Cacica

Vom Kloster Voroneț lagen knapp 25 Km vor uns um zur Salina Cacica zu gelangen.
Die Fahrt verlief Ereignislos und bald waren wir in Cacica. Dort wartete jedoch erst mal etwas Verwirrung auf uns:

Verwirrende Signalisierung

Verwirrende Signalisierung

Aus lauter Gewohnheit folgte ich natürlich dem blauen Schild. Weiterlesen

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Kloster Voroneț

Kloster Voroneț

Das Kloster Voroneț (Mănăstirea Voroneț) liegt im Ort Voroneț welcher zur Gemeinde Gura Humorului im Kreis Suceava in der historischen Region Bukowina in Rumänien gehört.

Die innerhalb der Klostermauern liegende Kirche Sfântul Gheorghe („Heiliger Georg“) wurde 1993 zusammen mit anderen Kirchen in der Moldau in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die übrigen Klosterbauten sind nicht mehr vorhanden, Allerdings wird die Kirchenmauer gerade neu errichtet

Wegen der exzellenten Fresken wird die Kirche auch “Sixtinische Kapelle des Ostens” genannt. An der gesamten Westaußenwand des Gebäudes befindet sich die Darstellung des Jüngsten Gerichts. Die Malereien an der Südseite stellen den “Stammbaum Jesses” dar. Wettereinflüsse haben die Nordseite am stärksten beschädigt. Auf dieser Seite sind Adam und Eva im Paradies sowie der Akathistos-Hymnos abgebildet. Auf der östlichen Seite befinden sich Märtyrer, Apostel und Heilige, die sich anbetend der Muttergottes mit dem Jesuskind zuwenden. Eine Besonderheit der “Heiligen Hierarchien” in Voroneț ist, dass auch Philosophen des Altertums wie Aristoteles, Platon, Sokrates und andere vertreten sind, weiter auch die Sibylle als antike Seherin. Die besonderes schönen mittelalterlichen Malereien und die farbliche Gestaltung, das sogenannte „Voroneț-Blau“, sind einmalig in der religiösen moldauischen Malerei.
(Quelle: Wikipedia)

Das Kloster liegt etwas abseits der Hauptstraße von Gura Humorului nach Cămpulung Moldoveanesc. Es ist eigentlich nicht zu verfehlen, da, wie in Rumänien üblich Parkplatz an Parkplatz gereiht sind und der Zugang zum Kloster mit einer Art Flohmarkt belegt ist.
Wir haben uns auf den ersten Parkplatz gestellt (2Lei/h) und sind durch den Flohmarkt zum Kloster spaziert.
Von Norden her kommend sieht man momentan zuerst eine Baustelle.
Die Mauer um das Kloster wird erneuert und so stehen da erst mal Gerüste!
Der Eingang zum Kloster befindet sich auf der Ostseite zwischen Friedhof und Kloster. Die Mauer dort ist mit Gerüststangen abgestützt unter welchen man durchgehen muss.
Der Eintritt kostet dann fünf Lei und man tritt ein in eine gut gepflegte Klosteranlage.
Leider ist es verboten im inneren der Klosterkirche zu Photographieren, deshalb konnte ich nur Bilder von außen machen:
(Klickt unten auf das kleine “i” im Kreis, dann kommt die Bildbeschreibung)

Nach dem Besuch gingen wir noch etwas trinken und schon war es an der Zeit weiter zu ziehen, nach Salina Cacica…

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