Osterurlaub in Rumänien

Osterurlaub in Rumänien

Wie geplant ging es am Freitag  los!
In Fulda wurde Getriebe geholt, in Berlin Camping und Gazelle geregelt, sowie das Kennzeichen des Anhängers eingeladen – Dieses lag in der Gazelle – um anschließend über Tschechien, Slowakei und Ungarn nach Temeswar zu fahren.
Die Fährt verlief bis auf vereinzelte Staus sowie Starkregen in Ungarn gut und so waren wir etwas nach Mitternacht in Temeswar, wo wir bereits mit Bier und Grill erwartet wurden.
Am nächsten Tag ging unsere insgesamt dreitägige Reise nach einem ausgiebigen Frühstück über die neue Autobahn weiter in Richtung Deva. Allerdings ist kurz nach Lugos Schluss mit Autobahn und die Landstraße wird zu einer katastrophalen Holperpiste. Wir fuhren zeitweise mit nur 20Km/h in der Kolonne um die Löcher Herum. Weiterlesen

Die Reise von Ineu nach Piatra Neamt

Die Reise von Ineu nach Piatra Neamt

Nach dem Abendessen im Restaurant „Moara cu Noroc“ welches ich übrigens absolut empfehlen kann, ging es um ca. 23:30 Uhr (Rumänischer Zeit) weiter in Richtung Piatra Neamt.
Während des Essens haben wir besprochen, dass wir irgendwo auf der Strecke in einem Hotel oder Motel übernachten wollten.
Dieses fanden wir dann nach ca. einer Stunde fünfundvierzig Minuten und ca 80 Km in Hălmagiu. Die Pension war nicht sehr touristisch, jedoch sauber und ich konnte sogar heiss duschen!
Um ca. acht Uhr dreissig war aufstehen angesagt. Einen Kaffee und dreissig Minuten später ging es schon wieder weiter. Vor uns lagen noch rund 420 Km. meist Landstrasse!
Nach ca. 165 Km und zweieinhalbstunden Fahrt gab es dann einen Zwischenstop in einem griechischen Schnellrestaurant (Gyroseria) in Blaj.
Ich hatte eine Art Gyros-Yufka (oder Dürüm, hiess allerdings anders) welcher sehr lecker war.
Interessant war das „Schaufenster“ des Restaurants, welches aus einfachem Glas bestand:

Gyroseria

Das Schaufenster der Gyroseria in Blaj

Ich frage mich, wie die den Gästeraum im Winter warm halten, Beziehungsweise, was da an Heizkosten anfallen…
Um ca. 12 Uhr ging die Fahrt weiter. Vorbei an winderschönen Landschaften, über mehr schlechte als rechte Strassen, bis nach Praid, wo um ca. 14 Uhr eine Kaffeepause angesagt war.
Beeindruckend ist in Rumänien immer wieder die Verkabelung auf der Strasse 🙂

Verkabelung

Ein Strommast in Praid

Was aber wirklich gelungen ist, war die Verzierung der Beleuchtung im Strassencafé:

Lampe

originelle Verzierung der Lampen in einem Strassencafé

Von Praid ging es weiter über Gheorgheni nach Lacu Rosu, wo der nächste Zwischenstopp angesagt war. Von dort aus fuhren wir dann direkt nach Piatra Neamt wo uns Silvias Schwester um ca. 18:30 Uhr mit einem leckeren Abendessen erwartete.
ca. um 21 Uhr verabschiedeten wir uns von Felix und Vassile, welche ja noch nach Hause fahren mussten, tratschten noch etwas mit Silvias Schwester und gingen anschliessend schlafen…

Fortsetzung folgt…

Das Abenteuer geht (wieder) los!

Der Entschluss ist gefasst:
Ich reise zurück nach Rumänien! – Momentan haben die meisten Firmen keinen „Headcount“ mehr für dieses Jahr – will heissen: infolge mangelhaftem Budget werden die Projekte auf nächstes Jahr verschoben.
Falls bis Mittwoch (21.11.2012) nichts ist, werde ich mich auf den weg nach Piatra machen!
Dann geht es wieder los, das Abenteuer Rumänien 🙂

Umzug

Heute wollen wir den Wohnwagen holen…
Nachdem uns Gestern vom Vermieter mittgeteilt wurde, dass er den Mietvertrag beim Finanzamt anmelden müsse, und WIR die fälligen Steuern bezahlen sollten, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich nicht langsan einfach alles „Hinschmeissen“ soll und nach Deutschland Zurückreisen soll…
Ich habe jedoch mittlerweile Entschieden, dass ich (wir) nicht aufgeben! – Die Wohnung ist schliesslich nur ein Provisorium, und die Steuer wird wohl so um die 100 Lei/Jahr sein…
„Schwarze Miete“ ist hier weit verbreitet. Die Vermieter umgehen mit dieser Taktik die Fälligen Steuern. Das Problem dabei ist, dass die Mieter sich dann an der Adresse nicht offiziell Registrieren können.
Da ich jedoch eine Adresse brauche, muss unser Vermieter den Vertrag Anmelden…
…Ich denke, wenn Rumänien den Euro einführt, wird bald ein zweites Griechenland daraus! (Vorausgesetzt, dass sich die Situation hier nicht ändert.)