Die Corona Krise

Die Corona Krise

Die Krise hat die Welt im Griff!
Erste Lockerungen kommen, allerdings langsam, der “Lockdown” wird gelockert und Freiheiten kommen zurück.
Die 12. Militärverordnung ist nun in Kraft, wie Innenminister Marcel Vela am Dienstagabend verkündete. Damit wurde die Quarantäne für Suceava und acht benachbarte Gemeinden aufgehoben. Vela bedankte sich bei allen, die die Beschränkungen respektiert hatten. Die Maßnahmen hätten als „Mauer gegen einen unsichtbaren und aggressiven“ Feind fungiert. Er mahnte, Vorsichtsmaßnahmen weiter einzuhalten.
Am Freitag dann wurde der “Nationale Notstand” in “Maximalen Alarmzustand” geändert, was bedeutet, dass man sich innerhalb der Gemeindegrenzen frei bewegen kann. In allen öffentlichen Gebäuden sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht allerdings Maskenpflicht. Weiterlesen

Teil drei: Der Tag des jüngsten Gerichts

Der Tag des jüngsten Gerichts (Hochzeitstag)

Da war er also: Der Donnerstag, 5. Dezember 2019! Unser Hochzeitstag!
Nachdem am Vortag endlich die Terminbestätigung gekommen war sollte dem Unterfangen eigentlich nichts mehr im Wege stehen.
Der Termin war um 10:30 Uhr, wobei darum gebeten wurde fünf Minuten vorher da zu sein. Weiterlesen

Teil zwei: von Hamburg nach Dänemark

von Hamburg nach Dänemark

Da waren wir also: Silvia, ihre Schwester, deren Tochter und ich, in einer Unterkunft an der Hamburger Straße 188, ungefähr einen Kilometer von der Hamburger Meile entfernt, im Erdgeschoss ein Geldautomatenlokal der Hamburger Sparkasse, in welchem Obdachlose übernachteten und wussten noch immer nicht, ob es mit unserer Hochzeit klappen würde!
Mittwoch früh. Der Wecker war auf 5:45 eingestellt!
Um sechs waren dann alle soweit wach. Weiterlesen

Heiraten in Dänemark

Heiraten in Dänemark

Da Silvia Rumänin ist und ich Schweizer bin, wir zusammen in Rumänien, ich zusätzlich noch in Deutschland residiere, ist Heiraten gar nicht so einfach!
Die Bürokratie legt einem da nicht nur Steine, sondern ganze Felsbrocken in den Weg!
Nun haben wir schon vor längerem beschlossen zu Heiraten, wussten allerdings nicht so recht wie und wo…
Ein Bekannter Heiratete 2014 in Dänemark. Er war Ungare, Sie war Bulgarin und gemeldet war er in Deutschland. Somit war Dänemark schonmal eine Option!
Allerdings landete ich bei der Suche danach immer wieder auf Seiten von Heiratsagenturen, bei welchen die Preise so bei tausend Eurl begannen und nach oben hin offen waren!
Dies konnten wir uns ganz einfach nicht leisten!
Diesen Sommer nun kam die (Er-) Lösung:
Ein Ehemaliger Arbeitskollege aus Dänemark, welcher momentan auch hier in Düsseldorf arbeitet, machte sich kurz schlau und meinte ich solle einfach mal auf einer Gemeinde in Dänemark Anfragen!
Als Silvia dann auch noch auf der Website eines rumänischen Anwaltes die Empfehlung fand, man solle bei Binationalen Ehen doch zum Heiraten nach Tønder im Südlichen Dänemark, direkt an der deutschen Grenze gehen, war der Entschluss gefasst!
Ich machte mich schlau, welche Dokumente dafür nötig sind.
Es sind:
– Personenstandausweis
– (Bei geschiedenen) Scheidungsurteil
– (Bei Verwitweten) Sterbeurkunde
– Reisepass oder Identitätskarte (Personalausweis)
– Eventuell Geburtsurkunde
Das ganze in Dänisch, Deutsch oder Englisch! – Heiratsagentur braucht es definitiv nicht!!! Weiterlesen

Naja!

Naja

Naja, was soll ich sagen…
Ich mach mal eine Zusammenfassung:

Die letzten Tage

Die letzten Tage waren stressig und Ereignisreich!
Seit Silvia aus dem Krankenhaus zurück ist gibt es keine Ruhe mehr für mich!
Jeden Morgen weckt sie mich spätestens um sieben, weil sie Ihre Thromboseprävention braucht. Dies ist eine Spritze, welche Subkutan injiziert wird. Weiterlesen

Ein Ereignisreicher Tag….

…geht zu Ende.

Gegen Mittag rief unsere Nachbarin an, um zu fragen, ob wir Ihren Vater abholen könnten – Er hätte einen Unfall mit dem Pferd gehabt !!!

Natürlich waren wir sofort Startklar. – Wie sich herausstellte, war er schon im Krankenhaus, und sollte von dort abgeholt werden.  Also, Auf nach Piatra Neamt.

In Piatra Angekommen, fuhren wir direkt zum Krankenhaus und riefen Ihn an, nur um zu Erfahren, dass es noch ca. eine Stunde dauern würde, bis sie Ihn Entlassen würden.

Also gingen wir mal was Essen (Den wohl SCHLECHTESTEN Kebap meines Lebens… und das in einem Türkenladen!!!)

Um 14:00Uh riefen wir wieder an , nur um dieselbe Antwort zu bekommen… In einer Stunde…Also, Ab in den “Freizeitpark” von Piatra Neamt.

Um 15:30Uhr, dasselbe Spiel… Somit: Nächste Kneipe, diesmal eine mit Wlan….

Um ca. 17:30 Uhr konnten wir Ihn ENDLICH Abholen. De mussten einen Spezialisten aus einem anderen Krankenhaus anfordern, um die Resultate des CT’s zu Interpretieren…

Dann Erfuhren wir so in ungefähr auch was geschehen war: Er ist vom Pferdewagen gefallen, da sein Pferd wohl irgendwie “gescheut” (wie schreibt man das?) hat und “Durchgegangen” ist. Dummerweise fiel er auf den Kopf, was für einen 72-jährigen Mann nicht gut ist!

Anschliessend fuhren wir Seine Frau holen. Da kam die nächste Nachricht: Ein Familienmitglied ist Gestorben.

Ironischerweise Heiratet die Tochter Ihres Bruders morgen – und Übermorgen oder Montag kommt die Beerdigung des Familienmitgliedes…

Auf dem Weg Hause kamen wir am Haus der Verstorbenen vorbei.  Hier ist es üblich, dass Verwandte und Bekannte einen “Kondollenzbesuch” abstatten, wenn sie am Haus vorbeikommen. Deshalb stoppten wir und unsere Nachbarn gingen Kondollieren. Als sie zurückkamen ging die Fahrt gerademal ca. 500Meter weiter, dann mussten wir am Haus der “Heiratenden” halten wo wir natürlich direkt zu Bier und Schnaps eingeladen waren…

Hochzeit, Unfall und Tod… So nahe liegt es zusammen….
Mittlerweile bin ich Hundemüde, während ich diesen Text schrieb, kamen unsere Nachbarn mit Käse, usw… vorbei um sich zu bedanken. Ich werde Morgen weiterberichten…