Die Rückreise

Die Rückreise

Am Samstag, kurz nach Mittag ging es los.
Auto war gepackt, Mädels saßen auch drin und die elektrische Kühlbox schnurrte fröhlich vor sich hin!
Wie üblich wollte ich die großen Hauptstraßen etwas meiden und so fuhren wir erst mal in Richtung Sibioara. Die Straße dort hin ist als solche eigentlich nicht zu bezeichnen, sondern besteht mehrheitlich aus Löchern mit etwas Teer dazwischen. Diese Straße hat sogar eine eigene Facebookseite: Drum plin de cratere…
Dafür war die Aussicht schön:

Aussicht von der "Kraterstrasse"

Aussicht von der “Kraterstrasse”

Glücklicherweise verläuft parallel zur Straße ein Feldweg, den ich dann mit ca. 40 km/h befahren konnte – deutlich schneller als dies auf der Straße möglich wäre!
In Sibioara beschloss ich dann, trotzdem auf die Hauptstraße zurückzukehren, da wir ja schließlich noch nach Galați wollten!

Somit wurde die Fahrt relativ ereignislos, die Mädels schliefen größtenteils im Auto und ich fuhr und schwitzte…

Irgendwo im Nirgendwo dann bewegte sich der Zeiger meiner Tankuhr in Richtung Vakuum. Tankstelle? – Fehlanzeige! Sorgen machte ich mir keine, da ich im Dachkoffer schließlich noch einen 20-Liter Kanister hatte, allerdings behagte mir die Vorstellung nicht, diesen mitten auf der Route aus dem Koffer rauszupulen und dann zu Tanken – schließlich war es eine Affenhitze und meine Motivation dafür war wirklich nicht sonderlich groß!
Endlich war da dann doch noch eine Tankstelle welche ich auch sogleich ansteuerte.
Leider konnte man dort nur bar bezahlen, was in Ermangelung von Bargeld dazu führte, dass wir weiterfahren mussten! – Die Tankwartin meinte, dass die nächste Tanke so ca. 30 Km weg sei, also bereitete ich mich geistig schon mal auf´s “Kanistern” vor…
Glücklicherweise reichten die Dieseldämpfe im Tank dann trotz allem noch bis zur nächsten Tankstelle, wo ich dann sogleich den Tank voll machte.
ca. eine Stunde später waren wir dann wieder an der Donau, bei Galați.
Das Ticket für die Fähre war schnell gelöst und bald ging es zur Überfahrt.
Die Fähren sind Katamarane älterer Baujahre, funktionieren jedoch scheinbar problemlos 🙂 Wir haben zumindest keine nassen Füße bekommen…

14 km/h

Die Autofähre fuhr mit 14-15 km/h

Eine der Fähren auf der Donau

Eine der Fähren auf der Donau, man sieht die beiden Rümpfe des Katamarans

Ausblick von der Fähre

Ausblick von der Fähre

Auf der Fähre

Auf der Fähre

Auf der Fähre

Auf der Fähre

Relativ schnell waren wir am anderen Ufer und weiter ging es in Richtung Hotel.
Das Hotel war die Vila Bordeaux, welche im Gegensatz zum Namen nicht wirklich eine Villa ist, sondern ein Gebäude in Stahlgerüstkonstruktion.
Die “Terasa” ist im vierten Stock von wo aus auch eine schöne Rundsicht über Teile der Stadt besteht.

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant

Die Aussicht vom Hotelrestaurant.
Das Hauptgebäude der Telekom in Galati, welches außerdem gerade zum Verkauf steht…

Das Zimmer im Hotel (hatte leider keine Bilder gemacht) war ausreichend gross, mit eine top modernen Bad, Klimaanlage und Terrasse. Kann ich also Empfehlen!
Nach einem kühlen Bierchen gingen Silvia und ich noch kurz Einkaufen.
Ich hatte auf der Karte einen Profi-Markt gleich um die Ecke entdeckt welchen wir nun besuchten.
Im Markt habe ich dann folgendes entdeckt:

Swiss Vitamin Formula

Swiss Vitamin Formula – Was das wohl sein mag?

Allgemein scheint die Schweiz in Galați sehr gut vertreten, denn ein paar meter weiter entdeckte ich folgendes:

Restaurant Suisse

Restaurant Suisse

Restaurant Suisse

Die Terrasse des Restaurant Suisse – Schaut nicht sonderlich schweizerisch aus…

Das Restaurant scheint geschlossen, ich konnte im Netz jedoch keine weiteren Hinweise dazu finden, weshalb es geschlossen ist. Auf der Website finden sich auch keine Hinweise, aber wenn Fondue, Raclette und Rösti die einzigen Schweizer Hauptspeisen, und auf der Käseplatte nur gerade Tete de Moine – und erst noch falsch gehobelt als Schweizer Käse ist, sowie “Schweizer Kartoffeln” mit Parmesan, Petersilie und Knoblauch angepriesen werden, kann es mit der “Swissness” nicht allzu weit her sein 🙂

So, genug gemeckert!

Wir gingen nun ins Hotel zurück wo wir noch etwas Vesperten und uns dann auch alsbald schlafen legten…

Weiter geht´s im nächsten Beitrag…

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